Gemeinde Sulzbach-Laufen

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Spatenstich "Auf dem Bergle"

Sulzbach-Laufen investiert knapp 1 Mio ins neue Baugebiet „Auf dem Bergle“
Sechzehn neue Bauplätze entstehen in schönster Südhanglage
Symbolischer erster Spatenstich
zu Beginn der Erschließungsarbeiten
In seiner öffentlichen Sitzung am 15. Februar dieses Jahres hat der Sulzbach-Laufener Gemeinderat einstimmig die 3. Änderung des Bebauungsplans „Auf dem Bergle“ in Sulzbach beschlossen und die Erschließungsarbeiten an den günstigsten Bieter, die Firma Hermann Fuchs Bauunternehmung GmbH aus Ellwangen zur Angebotssumme von knapp 965.000 € vergeben. Damit war nach über vier Jahren intensiver Vorarbeit und Planung der Weg nun endlich frei für eine wohnbauliche Nutzung des ehemaligen Betriebsgeländes der Firmen Karl-Hans Bauer und BKT. Ein Wohngebiet in mit einer der schönsten Südhanglagen Sulzbachs.
Vergangene Woche hat die Firma Hermann Fuchs die Baustelle „Auf dem Bergle“ eingerichtet und auch schon mit den ersten Erdarbeiten begonnen. Grund genug für Bürgermeister Markus Bock am vergangenen Freitag Vertreter des Gemeinderats, des Verbandsbauamts und Bauinteressenten zum symbolischen Spatenstich für das neue Baugebiet einzuladen. Auch der Geschäftsführer der Firma Hermann Fuchs, Herr Steffen Fuchs, ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit seinem Bauleiter für das Projekt, Herrn Weber, persönlich mit dabei zu sein.
Bürgermeister Bock umriss hierbei nochmals in kurzen Worten die sehr schwierige und aufwändige Planungsphase über die vergangenen vier Jahre hinweg. Beginnend mit dem Grunderwerb über zahlreiche Abstimmungen mit Trägern der öffentlichen Belange und Versorgungsfirmen, bis hin zu den Abrissarbeiten der Firmengebäude. Es mussten zahlreiche Beprobungen und Planungen durchgeführt werden. Die Gesamtstruktur des Geländes musste sehr aufwändig auf nicht eindeutig erfasste Kanäle und Leitungstrassen unter schwierigsten Bedingungen überprüft werden. Und es musste in diesem Zusammenhang im Frühjahr 2019 auch noch eine orientierende Schadstoffunter-suchung durchgeführt werden. Dies alles waren langwierige und zeitaufwändige Prozesse, die eine Umsetzung hin zur Wohnbebauung in den vergangenen vier Jahren verhindert haben. Um so mehr, so Bock, freue er sich, dass nunmehr alle Unwegbarkeiten ausgeräumt seien und mit dem symbolischen Spatenstich der Weg zur Gestaltung und der späteren Nutzung dieses neuen Baugebietes nun endlich offen ist.

 

Bebauungsplan „Auf dem Bergle“ – vom Gewerbeareal zum anspruchsvollen Wohngebiet

Und wie fing das alles an?

Der erste Bebauungsplan aus dem Jahre 1964 ermöglichte es dem Sulzbacher Unternehmer Karl-Hans Bauer auf diesem Areal eine neue Werkhalle zu errichten und mit seinem Kunststoff-verarbeitenden Betrieb hierher umzuziehen. Im Laufe der Jahre kamen eine weitere Halle und ein Bürogebäude hinzu. Die Nachfolgefirma BKT verlagerte das Unternehmen im Jahre 2017 in das Gewerbegebiet „Kocherwiesen“ in dortige neue Räumlichkeiten. Die Firmengebäude „Auf dem Bergle“ standen leer.
Hierauf wurde die Gemeinde tätig. Es wurden erste Grundstücksgespräche geführt und ein rechtsverbindlicher Bebauungsplan „Auf dem Bergle, 2. Änderung und Erweiterung“, aufgestellt, der der den ursprünglichen Plan aus dem Jahre 1964 ersetzt und am 13.04.2017 in Kraft trat. Über ihn werden die ehemaligen Gewerbeflächen zu einem allgemeinen Wohngebiet umgewidmet. An den Geltungsbereich grenzen noch die Bebauungspläne „Auf dem Bergle Änderung und Neufassung 1965“ vom 18.06.1965 und „Auf dem Bergle, Änderung 1982“ vom 01.04.1982 an.
Nach dem Abriss der Firmengebäude hat sich die Gemeinde dann dazu entschlossen, das Gebiet im südlichen Bereich noch einmal neu zu überplanen, um durch eine neue Erschließungsachse mehr Baugrundstücke anbieten zu können. Dies auch insbesondere, um der großen Nachfrage nach Baumöglichkeiten gerecht zu werden.
Daraus resultiert die jetzige 3. Änderung, über die nunmehr insgesamt 16 Bauplätze ausgewiesen werden können. Festgesetzt hierbei ist eine offene Bauweise. Zulässig sind Einzel- und Doppelhäuser mit einer Gesamtlänge von 30 m. Je Einzelhaus sind maximal drei und je Doppelhaushälfte maximal zwei Wohnungen zulässig. Garagen, Carports und Stellplätze sind auch außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche zulässig.
Entgegen der ursprünglichen geplanten Erschließung der Fläche über zwei kurze Stichstraßen von der Kettelhalde mit zwei Wendehämmer von Süden her, ist jetzt eine durchgehende Erschließungsstraße von der Eichelbergstraße aus bis zur Kettelhalde im Süden vorgesehen, mit einem kurzen Stich für drei westliche Bauplätze.
Die Erschließungsarbeiten haben begonnen und sollen bis zum 30. September abgeschlossen werden. Vierzehn der sechzehn vorgesehenen Bauplätze sind heute schon reserviert. Der erste Bauantrag für ein Wohngebäude mit Garage steht kurz vor der Genehmigung. Damit ist es durchaus möglich, dass bereits mit Abschluss der Erschließungsmaßnahmen im Herbst dieses Jahres auch die ersten Häuser in schönster Südhanglage fertiggestellt sein werden.
(von links) Verbandsbaumeister Manfred Sonner, Herr Weber (Firma Fuchs) Steffen Fuchs, Geschäftsführer der Firma Hermann Fuchs, Gemeinderäte Sven Walter und Wolfgang Hägele, Helmut Arnold (Verbandsbauamt), Wassermeister Jürgen Horlacher, Bürgermeister Markus Bock, Martin und Elke Schneider
(von links) Verbandsbaumeister Manfred Sonner, Herr Weber (Firma Fuchs) Steffen Fuchs, Geschäftsführer der Firma Hermann Fuchs, Gemeinderäte Sven Walter und Wolfgang Hägele, Helmut Arnold (Verbandsbauamt), Wassermeister Jürgen Horlacher, Bürgermeister Markus Bock, Martin und Elke Schneider