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Rückblick in die letzte Gemeinderatssitzung

Artikel vom 23.09.2021

Der Vorsitzende durfte in der ersten Gemeinderatssitzung nach der Sommerpause am Montag, den 20.09.2021 neben 10 Gemeinderäten auch Herrn Kollmer für die Gaildorfer Rundschau, mehrere Zuhörer und 3 Mitarbeiter des Bauhofteams begrüßen.

Corona bedingt fand auch diese Sitzung wieder in der Stephan-Keck-Halle statt.

Nach dem Protokoll der letzten Sitzung und nachdem keine Bürgeranfragen vorlagen konnte der Vorsitzende folgendes bekannt geben:

  • Am kommenden Sonntag, den 26. September steht die Bundestagswahl an. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten von ihrem Wahlrecht rege gebraucht zu machen.
     
  • Die Jubiläumsfeier 50 Jahre Sulzbach-Laufen verlief reibungslos. Der Besuch war sehr gut, das Wetter hat mitgespielt und für die äußerst kurze Vorbereitungszeit lief alles in allem sehr erfolgreich. Der Vorsitzende bedankte sich nochmals bei allen Helferinnen und Helfern für deren tatkräftiges Anpacken.
     
  • Am 01. Oktober wird der Betriebsausflug der Gemeinde Sulzbach-Laufen stattfinden, sodass Rathaus, Bauhof, Kindergärten und die Ganztagesbetreuung geschlossen sein werden.
     
  • Der in der letzten Gemeinderatssitzung im Juli vergebene Abbruch der Gebäude Kirchweg 4 und 6 hinter dem Rathaus in Sulzbach ist fast abgeschlossen. Ende KW 38 sollten die Arbeiten beendet sein.

Beim Tagesordnungspunkt 4 ging es um private Bausachen. Zuerst behandelt der Gemeinderat den Antrag betreffend Neubau von 5 Fertiggaragen auf bestehenden Parkplätzen in der Eichelbergstraße 21. Leider hatte hier das Landratsamt Bedenken angemeldet, da der Bebauungsplan eine Bauverbotszone vorsieht. Allerdings existieren auf dem Nachbargrundstück bereits zwei Garagen. Das Landratsamt konnte sich dazu durchringen auch hier zwei Garagen zu bewilligen. Der Gemeinderat erteilte dem Bauantrag einstimmig sein Einvernehmen und signalisierte, sollte künftig weiterer Bedarf bestehen, eine Lockerung des Bebauungsplanes in Erwägung zu ziehen.

Auch beim zweiten Baugesuch des Abends, dem Wohnhausneubau mit Doppelgarage im Bereich Karl-Hans-Bauer-Straße 3, hatte der Gemeinderat keine Einwände und erteilte einstimmig sein Einvernehmen.

Beim Tagesordnungspunkt 5 stellten der Vorsitzende und Frau Architektin Heiderose Gölz ein Gesamtkonzept betreffend Kunstrasenneubau auf dem Gelände der Kleinspielanlagen vor. Der Planausschnitt befasste sich mit dem gesamten Areal um die Stephan-Keck-Halle herum. Sobald der neue Kunstrasenplatz auf den Kleinspielanlagen gebaut wird, fallen hier entsprechende Flächen für den Freizeitsport weg. Auch das bestehende Beachvolleyballfeld könnte betroffen sein.

Der Gemeinderat beschäftigt sich mit dem Planentwurf und sah diesen alles in allem als sinnvoll an. Geplant ist, dass im Bereich des jetzigen Hartplatzes / Verkehrsübungsplatzes ein Kleinspielfeld angelegt wird, auf dem Basketball, Streethandball und Streetfußball möglich sind. Der Ausweichsportplatz könnte, zumindest in Teilen, als Bolzplatz freigegeben werden und bietet zudem auch Platz für ein Beachvolleyballfeld. Entsprechende Haushaltsmittel will der Gemeinderat für das Jahr 2022 einplanen.

Die Planungen sind aber noch nicht in Stein gemeißelt, je nach dem was noch an Rückmeldungen aus dem TSV kommen bzw. was die Beratungen anlässlich des Baugesuches für den Kunstrasenplatz bringen. Der Gemeinderat will hier flexibel bleiben. Klar ist aber, dass für die wegfallenden Freizeitanlagen ein Ersatz geschaffen werden soll und kann. Die Flächen sollen universal nutzbar bleiben, auch die künftig geplante Asphaltierung des großen Schotterparkplatzes, die 2023 eingeplant werden könnte.

Hier finden Sie den dazugehörigen Lageplan. (PDF-Datei)

 

Beim Tagesordnungspunkt 6 ging es um das Wegebauprogramm 2022. Das Verbandsbauamt und der Bauhof hatten dem Gemeinderat eine Prioritätenliste und entsprechende Vorschläge ausgearbeitet. Nach kurzer Beratung entschied der Gemeinderat, dass die Mittel für das Wegebauprogramm im Haushaltsjahr 2022 deutlich aufgestockt werden auf stolze 300.000 €. Es wurden ins Wegebauprogramm Streckenabschnitte aufgenommen zwischen Laufen und Schönbronn, die Zufahrt zur Hägelesburg, der Bereich zwischen Mühlenberg und Hägeleshöfle, der Abschnitt zwischen Falschengehren und der Kreuzung Dinkbühl, der Kreuzung Dinkbühl bis zur Gemarkungsgrenze und zwischen Schönbronn und der Kreuzung Dinkbühl.

Für das Jahr 2023 wurde vorgemerkt der Abschnitt Wengen – Heilberg - Rübgarten sowie der Abschnitt Hohl – Wannenhaus.

Die Mittel werden für das Haushaltsjahr 2022 eingestellt und dann entsprechend im nächsten Jahr ausgeschrieben.

Beim Tagesordnungspunkt Verschiedenes hatte der Bauhof noch einen Wunsch an den Gemeinderat. Die bestehenden Salzstreuer der Marke Rauch sind in die Jahre gekommen und technisch überholt. Nach einiger Diskussion und Abwägung gab der Gemeinderat 25.000 € an Haushaltsmitteln frei für die Beschaffung eines neuen Streuers. Dieser bietet Ausfallsicherheit, da er auch ohne Steuerung funktionsfähig bleibt, eine Ausführung komplett in Edelstahl und durch die noch feinere Dosierung Kosteneinsparungen beim Salzverbrauch.

Für das Folgejahr soll ein weiterer Streuer eingeplant werden, sodass dann alle Salzstreuer auf dem neuesten Stand der Technik sind. Die alten Salzstreuer sollen verkauft werden. Im Haushaltsplan waren noch Mittel für die Wasserversorgung eingeplant, die in diesem Jahr nicht gebraucht werden, sodass keine außerplanmäßigen Haushaltsmittel notwendig werden. Der neue Streuer soll noch vor Winterbeginn geliefert werden, sodass ein Einsatz beim Winterdienst 2021/ 2022 möglich ist.

Das neue, zusätzliche Salzsilo am Bauhofneubau Kleinteutschenhof steht auch schon und wird in Kürze mit Streusalz - zu aktuell noch recht günstigen Preisen - befüllt. Damit sollte die Gemeinde/ der Bauhof für die nächste Wintersaison gut gerüstet sein.

Ferner entschied der Gemeinderat, auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung, dass zwei Boxen mit Schrannengarnituren angeschafft werden sollen. Hier sollen 5.000 € für den nächsten Haushalt eingeplant werden. Dieser Impuls kam bei der Jahreshauptversammlung der Landjugend auf. Hier wurde diskutiert, ob es nicht sinnvoll wäre für verschiedene Festivitäten in der Gemeinde einen kleinen Vorrat eigener Schrannen vorzuhalten. Diese könnten beim Krämermarkt, beim Weihnachtsmarkt, Jubiläen etc. zum Einsatz kommen und ggf. auch an örtliche Vereine verliehen werden.

Aus der Mitte des Gemeinderates kam dann noch der Hinweis, dass bei den im nächsten Jahr anstehenden Wegebauarbeiten auf eine gute Asphaltqualität geachtet werden soll.

Da keine weiteren Wortmeldungen vorlagen, konnte die öffentliche Sitzung um 20.30 Uhr geschlossen werden. Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung ist für den 18. Oktober 2021 geplant.